Krypto-MH: Unterschied zwischen den Versionen
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==Was sind Krypto-MH?== | ==Was sind Krypto-MH?== | ||
... | <div style="float: right;margin: 0 0 3% 3%;"><div class="mw-drop-shadow-soft">[[File:Bund MH 128 Gold-Edition NFT.jpg|270px|Bund MH 128 Gold-Edition NFT]]</div> <br>Non-Fungible Token (NFT)</div> | ||
Krypto-MH enthalten neben einer oder mehreren (analogen) Briefmarken auch einen Code zur Inbesitznahme eines digitalen Pendants, meist gleichen Designs. Dieses digitale Pendant ist einmalig - sprich nummeriert - und nicht austauschbar, kann also nicht wie sonst die meisten digitalen Inhalte beliebig kopiert werden. Man spricht von Non-Fungible Token (NFT). Dieses NFT hat keinerlei postalische Funktion und dient ausschließlich als handelbares Sammelstück. | |||
Inbesitznahme und Besitzänderungen des NFTs werden in einer ''Blockchain'' protokolliert und man benötigt ein ''Wallet'' (digitale Brieftasche), um das NFT beziehungsweise dessen Besitzanzeige zu speichern. | |||
Die [[Deutsche Post]] hat eine [[Anleitung Inbesitznahme NFT|detaillierte Anleitung]] zur Inbesitznahme in der ''POSTFRISCH 6/2024'' veröffentlicht. | |||
==Liste der deutschen Krypto-MH== | ==Liste der deutschen Krypto-MH== | ||
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==Das Dilemma mit dem Sammeln== | ==Das Dilemma mit dem Sammeln== | ||
Leider erlaubt die Konfektionierung der bisherigen Ausgaben nicht das gleichzeitige Sammeln von MH und NFT. Das Privatpost-MH der NordBrief Rendsburg ist geblistert. Die Inbesitznahme-Codes für die NFTs bei den Ausgaben der Deutschen Post müssen aufgerubbelt werden. Das heißt, aus philatelistischer Sicht kann man das NFT nicht in Besitz nehmen ohne den postfrischen Zustand des physischen Heftchens aufzugeben, wobei die Öffnung einer Blisterverpackung wohl noch das geringere Übel darstellen dürfte. | Leider erlaubt die Konfektionierung der bisherigen Ausgaben nicht das gleichzeitige Sammeln von MH und NFT. Das Privatpost-MH der NordBrief Rendsburg ist geblistert. Die Inbesitznahme-Codes für die NFTs bei den Ausgaben der Deutschen Post müssen aufgerubbelt werden. Das heißt, aus philatelistischer Sicht kann man das NFT nicht in Besitz nehmen ohne den postfrischen Zustand des physischen Heftchens aufzugeben, wobei die Öffnung einer Blisterverpackung wohl noch das geringere Übel darstellen dürfte. | ||
Optimal wären in dieser Hinsicht vielleicht Heftchen, welche mit einem transparenten Klebepunkt verschlossen sind und innen einen Scancode enthalten. So bräuchte man nur den Klebepunkt mit einer Schere oder ähnlichem durchzutrennen und das Heftchen sonst nicht weiter zu verändern. | |||
Hinzukommt noch der Umstand, dass zumindest bei den Ausgaben der Deutschen Post der Zeitraum begrenzt ist, in welchem man das NFT in digitalen Besitz nehmen kann. | |||
==Externes== | ==Externes== |